Holz-Pellets

Holzpellets von Piening

Produkt

Die Georg Piening Mineralölhandel und Energieservice GmbH & Co. KG liefert für den Hausbrandbereich ausschließlich zertifizierte Holzpellets ENplus A1. Nur durch diese Güteklasse wird eine störungsfreie Verbrennung in der Heizung gewährleistet.

Bei diesem Produkt stammt der Rohstoff ausschließlich aus naturbelassenem Holz. Alt-, Recyclingholz oder Rindenanteile sind verboten.

Holzpellets von Piening

Beim Zuschnitt in den Sägewerken fällt dieser Rohstoff in Form von Sägemehl oder Hobelspänen an. Der Span wird getrocknet und mit hohem Druck durch sogenannte Matrizen gedrückt. Matrizen sind mehrere Zentimeter starke Stahlplatten mit vielen Bohrungen, wo der Rohstoff mit enormer Kraft hindurch gedrückt wird. Der Durchmesser der Bohrungen gibt die Größe der Pellets vor. Bei der ENplus A1 Ware muss der Durchmesser zwischen 5 – 9 mm liegen, wobei fast alle Hersteller ihre Holzpellets mit 6mm Durchmesser produzieren.

Unter der Matrize schneidet ein Messer, nach maximal 4,5 cm ab. Holzpellets, die länger sind, können die Sauganlage Ihrer Heizung blockieren.

Nach der Produktion werden die Holzpellets in großen Silos zwischen gelagert und warten auf ihre Verladung. Die speziellen Holzpellet-Lkw fahren hierzu unter das Silo und öffnen die Deckel des Lkw-Aufbaus. Unsere Premium-Ware wird aus dem Silo über ein Sieb und durch eine Absaugung geführt, wo sie von Staub und Feinanteilen befreit wird, bevor sie in den Lkw verladen wird.

Anforderungen an unsere Holzpellets ENplus A1

Rohstoff: naturbelassenes Holz, ohne Rinde
Durchmesser: 6 mm
Länge: max. 4,5 cm
Asche: < 0,7% bei 550° Celsius
< 0,5% bei 850° Celsius
Feuchtigkeit: ca. 7%
Brennwert: ca. 18 MJ / Kg
Festigkeit: > 97,5%
Asche-Erweichungstemperatur: > 1200° Celsius

Anlieferung

Der Fuhrpark unseres Vertriebspartners ist speziell für die Auslieferung von Holzpellets ausgerüstet.

Durch die geeichte Onboard Waage kann die genaue Liefermenge ermittelt werden, so zahlen Sie auch nur, was Sie bekommen haben. Mittels Niederdruckkompressor wird mit wenig Druck eingeblasen. Die Schläuche sind mit einem Innendurchmesser von 10 cm, größer als bei normalen Silofahrzeugen üblich und stärker beschichtet, um noch schonender einzufüllen. Das Fahrpersonal wird speziell für die Holzpelletslieferung ausgebildet. Regelmäßige Schulungen frischen das Fachwissen auf und informieren über technische Neuerungen. Ein Anlieferungsprotokoll dokumentiert den Befüllvorgang sowie den Zustand der Restmenge im Bunker. Ist Ihr Bunker nicht aus einem Gewebe, saugen wir die Befüllluft durch ein Absauggebläse, ab. Dadurch entsteht ein leichter Unterdruck was das Austreten von Staub verhindert. Voraussetzung ist ein nahezu dichter Bunker.

Bitte beachten Sie, dass es verschiedene Fahrzeugarten gibt:

  • Sattelauflieger
  • Gliederzug
  • Zugmaschine

Das kleinste Fahrzeug ist unsere 3-Achs-Zugmaschine mit folgenden Ausmaßen:

Länge: 11,00 m
Breite: 2,60 m
Höhe: 4,00 m
Gesamtgewicht: 26.000 Kg

Bitte weisen Sie bei jeder Bestellung ggf. auf eine beengte Zufahrt hin, damit wir das entsprechende Fahrzeug für die Anlieferung einplanen können.

Die Entfernung zwischen Fahrzeug und Lagerraum sollte 20 m nicht überschreiten. Bei weiteren Strecken kann der Feinanteil massiv ansteigen.
Angeschlossen werden die Schläuche an Storz A-Kupplungen. Diese Kupplungen sollten nach außen verlegt werden, um dem Fahrer einen guten Zugang zu ermöglichen. Die Schläuche sind mit 7 m Länge sehr sperrig und sollten nicht durch das Wohnhaus verlegt werden.


Lagerraum

Bei dem Lagerraum gibt es je nach örtlicher Gegebenheit eine Vielzahl an Möglichkeiten.

Die einfachste, sauberste und sicherste Lösung ist das Gewebesacksilo. Durch das Gewebe kann die Befüllluft entweichen. Der Feinanteil wird gefiltert und verbleibt im Silo. Je nach Bauart und Hersteller wird mit oder ohne Absauggebläse gearbeitet. Das Gewebesacksilo benötigt aufgrund seiner Trichterform genügend Deckenhöhe um auch genügend Lagerkapazität darzustellen.

Je nach Platzangebot besteht zum Beispiel die Option, einen an den Heizraum (der Raum, in dem sich die Zentralheizung befindet) angrenzenden Kellerraum als Pelletlager zu nutzen. Mit Hilfe einer Förderschnecke oder eines Saugsystems können die Pellets von hier aus in den Heizraum zur Verbrennung befördert werden. Bei Verwendung einer Förderschnecke muss der Raum so umgebaut werden, dass eine Unterkonstruktion aus Schrägböden entsteht. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Förderschnecke alle Pellets ohne manuelles Eingreifen in den Heizraum transportieren kann. Bei Installation eines Saugsystems sind diese Schrägböden nicht notwendig. Der Kopf des Saugsystems, der sogenannte Maulwurf, ist nämlich in der Lage, einen mit Pellets gefüllten Raum und ebener Grundfläche restlos zu entleeren.

Unabhängig davon, ob Sie einen Lagerraum selbst bauen oder durch einen Fachbetrieb errichten lassen, weisen wir Sie auf die Empfehlungen des DEPV zum Lagerbau hin.

Weitere Informationen erhalten Sie auf in der DEPV Lagerraumbroschüre 2013

Fragen Sie kostenlos und unverbindlich Ihre nächste Holz-Pellets-Bestellung an:

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